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Betrugsmasche mit gefakter Internetseite eines Rechtsanwalts aus London: ANDREW GILETT LAW LLP
Schon zahllose Emails, mit angeblichen Erbschaften oder Millionenspenden, habe ich erhalten, wie wahrscheinlich die allermeisten Emailbesitzer. Eines haben diese Emails alle gemeinsam, die Absender wollen nur betrügerisch an unser Geld kommen.
Diese Masche hat nun, so finde ich, noch eine Steigerung erfahren, die sich einen sehr seriösen Anstrich gibt. Absender ist ein Rechtsanwaltsbüro in London. Das Schreiben kommt auch nicht per Email, sondern per Telefax. Sehen Sie selbst.

Telefax des Anwaltsbüros aus London, ANDREW GILETT LAW LLP
Natürlich habe ich keinen noch so entfernten Verwandten, mit Namen Heinrich Deck. Alte Betrugsmasche in neuem Kleid.
Ein leibhaftiges Rechtsanwaltsbüro meldet sich. Muss doch seriös sein oder? Kurzes googeln reicht um zu erfahren, dass die Internetseite gefälscht ist und es diesen Rechtsanwalt gar nicht gibt.

Es handelt sich um eine sogenannte Scam-Website
Versuche ich die Seite der Kanzlei aufzurufen, warnt mich bereits mein Internet-Schutzprogramm davor!

Warnhinweis meines Internet-Schutzprogramms
Trotzdem möchte ich nicht wissen, wieviele Menschen – Gier frisst Hirn – auf diesen Betrugsversuch dennoch hereinfallen.
Achtung Abzocke! Betrugsversuch einer angeblichen „Handelregisterbekanntmachungen für Bund und Länder“
Da ich umgezogen bin, musste ich den Eintrag im Handelsregister auf meine neue Adresse umschreiben lassen. Prompt flatterte mir eine Rechnung über € 849,66 einer „Handelregisterbekanntmachungen für Bund und Länder“ ins Haus.
Mit dem Bundesadler und den Farben schwarz/rot/gold, macht das Schreiben auf den flüchtigen ersten Blick einen offiziellen Eindruck, was die Betrüger damit ja auch beabsichtigen.
Es fällt natürlich sofort auf, dass nirgends eine Anschrift angegeben ist. Dafür wird in roter Schrift dringlich auf das schon zweite Schreiben hingewiesen.
Auf dem Überweisungsträger zu sehen, das Geld soll an eine PHV Gesellschaft für Handel mbH, überwiesen werden. Googelt man diesen Firmennamen und „Handelregisterbekanntmachungen“, erhält man jede Menge Fundstellen angezeigt, über die Betrugsversuche dieser feinen Gesellschaft.
Es bleibt zu hoffen, dass niemand auf diese Betrüger, mit ihren vollkommen nutzlosen Verzeichnissen, hereinfällt.

Betrugsversuch von Handelsregisterbekanntmachungen

Überweisungsformular der Betrüger
Entsprechend dem „amtlichen“ Schreiben, sollen die Daten, für deren Eintrag € 849,66 bezahlt werden sollen, in der Datenbank www.uhr-deutschland.eu abgerufen werden können. Diese Datenbank gibt es überhaupt nicht. Für mich ist das eindeutig Betrug! 🙁
Spam und Betrugsversuch eines gewissen Alphonse Kandem über LinkedIn
Vor einiger Zeit bestätigte ich die Kontaktanfrage eines gewissen Alphonse Kandem über LinkedIn. Schaute mir das Profil natürlich vorher an, über 500 Kontakte, 10 gemeinsame Kontakte, eine Reihe von Fähigkeiten bestätigt, also seriös, dachte ich.

Alphonse Kandem
Aber, weit gefehlt. Heute erhielt ich diese Email vom guten Alphonse. Das Konto ist sicher ein Fake, denn solche Mails verschicken nur Betrüger.

Kontakt mit mir? Verlogen! Nur Betrüger verschicken solche Emails
Seinen ganz sicher gefälschten Ausweis, schickte Alphonse Kandem auch gleich mit.

der sicher gefälschte Ausweis von Alphonse Kandem
Bei LinkedIn habe ich ihn blockiert und gleichzeitig als Betrüger und Spamer gemeldet.
Ein dreister Betrugsversuch? Das Inkassounternehmen infoscore Forderungsmanagement GmbH will Geld von mir
Keine Angst vor Inkassobriefen!
Haben Sie ein Mahnschreiben erhalten, gibt es bei der Verbraucherzentrale Hamburg dazu sehr gute Informationen, wie Sie sich verhalten sollen. Es gibt dort einen Inkasso-Check, bei dem Sie per Checkliste beraten werden, sogar mit einem Musterbrief, als Antwort auf eine unberechtigte Forderung. Mit diesem Link, geht es zur Verbraucherzentrale Hamburg und den Informationen.:
.
Eine weitere Information und Bitte. Immer wieder werde ich von weiteren Betroffenen angerufen, mit der Bitte um Hilfe und weitere Auskunft. Sehen Sie bitte von Anrufen ab. Alle Fakten stehen hier und Hilfe erhalten Sie von Ihrem Rechtsanwalt.
Unter meinem Namen hat tatsächlich jemand etwas bestellt. Habe Anzeige bei der Polizei erstattet und die Sache mit Infoscore hat sich damit erledigt.
Vor wenigen Tagen flatterte mir die Forderung eines Inkassounternehmens ins Haus. Angeblich habe ich online eingekauft, PayPal als Zahlungsdienstleister genutzt, aber nichts bezahlt.
Die Forderung über insgesamt € 894,34, hätte PayPal angeblich an das Inkassounternehmen
infoscore Forderungsmanagement GmbH in Verl
abgetreten.

Angebliche Forderung von infoscore Forderungsmanagement GmbH
Da ich nirgends nichts bestellt habe, legte ich Widerspruch gegen diese Forderung ein. Das erfolgte per Einschreiben/Rückschein und vorab mit Email und Telefax.

Widerspruch gegen die angebliche Forderung von infoscore Forderungsmanagement GmbH

Widerspruch gegen die angebliche Forderung von infoscore Forderungsmanagement GmbH
Für mich gibt es nur zwei Möglichkeiten:
- Entweder hat jemand in betrügerischer Absicht unter meinem Namen Waren bestellt oder
- infoscore Forderungsmanagement GmbH fordert von mir in betrügerischer Absicht unberechtigterweise Geld.
Bei meiner Internetrecherche bin ich auf Informationen über das Inkassounternehmen gestoßen, die eher die zweite Variante vermuten lassen. 🙁
Nach entsprechender Auskunft (sofern ich überhaupt Antwort erhalte) werde ich, so oder so, Strafanzeige stellen.
Zusätzlich informierte ich auch PayPal über den Sachverhalt und erbat von dort Auskunft über die Details.

Betrugsversuch? Meine Auskunftsbitte an PayPal
Auf die Antwort bin ich schon sehr gespannt.
Ergänzung:
Es hat tatsächlich jemand unter meiner Idendität eingekauft und nicht bezahlt. Habe Anzeige bei Polizei erstattet.
Entschuldigungsschreiben

Entschuldigungsschreiben Infoscore
Geht doch: Die Abzocker von „Zentrales Gewerberegister“ gaben endlich klein bei
Im Februar schickte ich den Abzockern per Einschreiben/Rückschein die Aufforderung, mich nicht mehr zu belästigen und mir Datenschutzauskunft zu geben. Gleichzeitig wandte ich mich an den Datenschutzbeauftragten.
Ergebnis:

Geht doch oder?
Darauf müssen Hausbesitzer unbedingt achten, um bei der Fassadenrenovierung keine böse Überraschung zu erleben
Von einem Freund bekam ich diese Informationen. Auf einer in Karlsruhe vor kurzem stattgefundenen Verbrauchermesse, war ein kleiner Messestand mit nachstehendem Angebot und dem Flyer.

Bei einem seriösen und ortsansässigen Malerbetrieb, beträgt der Preis ca. € 2.500,00 bis € 3.000,00 (100 m²)
Mein Freund interessierte sich für das Angebot und wurde sogleich sehr aufdringlich nach Name, Telefonnummer und Adresse gefragt. Man wollte mit ihm umgehend einen Termin zur Fassadenbesichtigung für einen Festpreis vereinbaren.

Fassadenhaie auf Verbrauchermesse. Firma? Name? Rechtsform? Festnetz-Telefonnummer?
Schaut man sich den Flyer genauer an, fallen gleich mehrere Dinge besonders auf:
- Kein korrekter Firmenname
- Kein persönlicher Name (Vorname, Nachname)
- Keine Festnetz-Telefonnummer (nur eine Handynummer)
Recherchiert man weiter stellt man fest, dass es eine Firma „Sanierungs-Team“ überhaupt nicht gibt. Nicht unter der angegebenen Adresse und auch sonst im Internet so nicht zu finden.
Unter der auf dem Flyer angegebenen Anschrift, residiert lediglich ein Schrotthandel. Vielleicht oder sogar sehr wahrscheinlich, hat das „Sanierungs-Team“ dort nur einen Briefkasten am Zaun hängen.
Hier muss der geneigte Interessent außerordentlich misstrauisch werden. Derartige Firmen werden in der Branche „Fassadenhaie“ genannt. Über die dubiosen Methoden solcher Firmen, können Sie sich hier genau informieren.
Derartige Firmen führen sehr oft sehr minderwertige Arbeiten aus, sind im Gewährleistungsfall nicht zu erreichen und/oder es gibt sie überhaupt nicht mehr. Mit einem neuen Fantasienamen und einer neuen Handynummer, werden neue Geschäfte gemacht.
Bei Fassadenanstricharbeiten, wenden Sie sich deshalb immer an einen ortsansässigen und seriösen Malerbetrieb. Zu Ihrer eigenen Sicherheit!
Dreist und frech: „Erinnerung“ der Abzocker von „Zentrales Gewerberegister“
Das ist mehr als dreist und frech. Bereits am 05.11.2015 belästigten mich die Abzocker von „Zentrales Gewerberegister zur Erfassung und Registrierung inkl. Umsatzsteuer-Identifikationsnummern“.
Vor einigen Tagen schickten mir die Abzocker eine amtlich aufgemachte „Erinnerung“ für den Eintrag in eine vollkommen nutzlose und überflüssige Datenbank. Jährlich soll das € 398,88 kosten.
Offensichtlich lohnt sich für die Abzocker dieses massenhafte Versenden. 🙁

Die Abzocker schicken eine amtlich aussehende „Erinnerung“

Jährlich € 398,88 für einen nutzlosen Eintrag bei den Abzockern
Vor dieser Art der Belästigung kann man sich schützen. Infos dazu gibt es hier:
- LG Lüneburg: Zusendung von Werbung per Post gegen den Willen des Empfängers ist wettbewerbswidrig, wenn Empfänger dies dem Versender mitgeteilt hat
- Leitfaden zur Abwehr von Briefspam
- Untersagung von Werbepost – Musterbrief
Danach schickte ich heute an die Abzocker diesen Brief per Einschreiben Rückschein.

Mein Widersproch gegen die Abzocker
Update am 15.03.2016:
Da ich die geforderte Erklärung nicht erhielt, wandte ich mich heute an den Landesdatenschutzbeauftragten, siehe unten.

Email an den Landesdatenschutzbeauftragten
Abzocker: „Zentrales Gewerberegister zur Erfassung und Registrierung inkl. Umsatzsteuer-Identifikationsnummern“
Viefach wird im Internet vor diesen Abzockern gewarnt. Trotzdem verschicken die nach wie vor ihre amtlich aussehenden Schreiben, auf die bestimmt viele unbedarfte Geschäftsleute hineinfallen.
So hat man schnell einen „Vertrag für zwei Jahre, jährlich € 398,88, am Hals, für einen vollkommen nutzlosen und überflüssigen Eintrag.
Allseitige Empfehlung: Erst immer genau prüfen, nicht vorschnell unterschreiben und zur Vorsicht nach dem Verschicker im Internet googeln. Dann ist man infomäßig immer auf der richtigen Seite.
€ 1.188,00 (+Mwst) im Jahr, für vollkommen nutzlosen Eintrag in einem Online-Branchenverzeichnis
Bei der Post war wieder einmal der Versuch, mit einem Eintrag in einem vollkommen nutzlosen Online-Branchenbuch, € 1.188,00/Jahr, zuzüglich Mehrwertsteuer, abzuzocken. 🙁
Gerne bin ich der Aufforderung nachgekommen, das Teil im beiliegenden Umschlag an die Haman Medien GmbH zurückzusenden. So entstehen auf der anderen Seite wenigstens noch ein paar (Porto-) Kosten! 🙂
Neue mutmaßliche Betrugsmasche: Amtlich aussehendes Schreiben vom GEWERBEREGISTRAT
Die mutmaßlichen Betrüger lassen sich ständig neue Tricks und Formulierungen einfallen. Zum ersten Mal erhalte ich ein sehr amtlich aussehendes Schreiben vom GEWERBEREGISTRAT!
Nur wenn man das Kleingedruckte aufmerksam liest erkennt man, dass man sich zwei Jahre bindet und pro Jahr € 588,00 bezahlen soll. Für einen vollkommen nutzlosen Eintrag in eine vollkommen nutzlose Datenbank. 🙁